Im Rahmen der Veranstaltungsreihe – CDU trifft...
besuchte die CDU-Attendorn den heimischen Automobilzulieferer Muhr u. Bender in Attendorn. Kontaktpflege, mehr noch ein förderlicher Gedanken- und Meinungsaustausch mit den Unternehmen der Stadt, ist das Anliegen der CDU Attendorn.
Geschäftsführer Dr. Thomas Muhr stellte sein Unternehmen, ein Unternehmen mit eindrucksvoller Geschichte und Entwicklung, vor. Im Jahre 1998 hatte das Unternehmen 1900 Beschäftigte, heute sind es 6500 weltweit, 1600 davon hier in Attendorn. „Wachstumsorientiert siedeln wir uns überall dort an, wo mehr als eine Mio. Fahrzeuge im Jahr gebaut werden.Wir fertigen Komponenten für Antrieb, Fahrwerk, Karosserie u. Interieur aller Automobilhersteller. Unser Ziel ist nicht der eigene Fahrzeugbau und damit Konkurrent der eigenen Kunden, sondern hochspezialisierter, innovativer Lieferant einzelner Fahrzeugkomponenten zu sein. An dieser Ausrichtung wird in ganzer Ernsthaftigkeit entwickelt“, so seine Ausführungen.
Spätestens bei der Vorstellung neuer bzw. hoch innovativer Produkte wich die bis dahin aufällige Sachlichkeit einer spürbaren Begeisterung. Fahrgastzellen im Leichtbau – erstmals verbaut in hochwertigen Sportfahrzeugen-flexibles Walzen der im Automobilbau verbauten Stähle und Gewichtseinsparung an allen Bauteilen, wurden zum Thema. An dieser Stelle übergab Dr. Thomas Muhr an den Spezialisten für eben dieses Walzen.
Herr Elbenkämper: „ Diese Walztechnik hat nach ihrer Erfindung über 100 Jahre - geruht- , wir haben sie zu der hier zu sehenden Reife gebracht. An der „ B-Säule“ eines Fahrzeugs walzen wir bis zu neun unterschiedliche Dicken, so etwas ist weltweit einmalig.“ Es hatte was von Leidenschaft und Ernsthaftigkeit,was wir hier hören. Der Weg in ein weiteres Firmengebäude läßt uns die neue Bahnunterführung passieren. „Hier haben wir in die Verbesserung der innerbetrieblichen Verkehre investiert , 2009 2.5 Mio. Euro, zwei Wochen wurde die Bahnlinie gesperrt...“, so Herr Elbenkämper.
Gedanken an den Brückenbau vom Bremgetal Richtung Sondern machen sich breit … !
Im anschließenden Abschlußgespräch werden die Rahmenbedingungen am Standort Attendorn zum Thema. Dank intensiver Ausbildung im Unternehmen gibt es keinen Fachkräftemangel.Zum Wohnumfeld Attendorn mit Kindergärten Schulen und Freizeitangeboten gab es Erfreuliches zu hören, „ da sind wir doch gut aufgetellt!“
Die Frage nach benötigter Entwicklungfläche wird deutlich mit ja beantwortet, „das ist Ihre Aufgabe“ , so Th. Muhr.
Ja, wir haben verstanden und danken für beeindruckende Einblicke in das Unternehmen Muhr und Bender / Attendorn .