Drei Jahre beschäftigen sich Vorstände, Geschäftsführungen Aufsichtsräte, Verwaltungen, Bürgermeister, Fachplanungsbüros und Stadtverordnete mit der Thematik: “Zusammenschluss zum Vorteil von Verbrauchern“. Zu untersuchen war eine zukunftsfähige und nachhaltige Lösung im Bereich Versorgung von Bürgerinnen und Bürgern.
Von Anfang an wurden aus bestimmten Kreisen Ängste geschürt und in Thekengesprächen Horrorszenarien herauf beschworen. Von der Übernahme der Verluste der Bäderbetriebe Olpe durch die Bürger Attendorns, von Entlassungen und Arbeitsplatzverlusten für Beschäftigte hielten und halten sich die Gerüchte, die trotz klarer Erklärungen weiterhin geschürt werden.
Im Laufe des Prozesses wurden immer wieder Veranstaltungen zur Abstimmung mit betroffenen Gremien durchgeführt. Keine Frage blieb offen. Alle an der Entscheidung beteiligten Personen waren und sind umfänglich informiert und in den Prozess integriert worden. Viele der zur Entscheidung relevanten Zahlen, Ergebnisse und Vorgaben verlangten die nichtöffentliche Behandlung. Die Verantwortung zur Entscheidung der demokratisch gewählten Gremienvertreter war nicht zu delegieren. Die Verantwortung für die Zukunft der Beteiligten verlangte hohe Sensibilität.
Am Ende dieses Entscheidungsprozesses kamen alle Gremien, sowie die in den Stadträten vertretenen politischen Gruppierungen, bis auf die SPD Attendorn, zu dem Beschluss, dass eine Fusion zur Bigge-Energie für alle Beteiligte eine hohe Zukunftssicherheit und viele Vorteile beinhaltet.
Die SPD Attendorn schlägt alle anderslautenden Ergebnisse in den Wind und unterstellt, die Entscheidung nicht richtig durchdacht zu haben. Mehr Borniertheit geht nicht!!!
So ganz neu ist die Haltung jedoch nicht. Der Leser erinnert sich an die Verhaltensweisen zum Thema „ Kreisverkehr Bremger Weg“. Alle Expertenmeinungen waren falsch, selbst die Meinung des Landesverkehrsministers und „ lieben“ Genossen. Nur die SPD wussten den richtigen Weg.
Zum Glück finden sich im Rat der Stadt Attendorn immer wieder –zur Zeit meistens ohne die SPD- Mehrheiten zu sachgerechten, wohlüberlegten Entscheidungen.