Das zweite Treffen dieser Stadtverbände fand im Rahmen eines Gegenbesuchs
am Freitag, den 26.1. in Attendorn statt. In der Attendorner Volksbank begrüßten die Attendorner CDU- und Fraktionsvorstände die Schmallenberger Kollegen mit Bürgermeister Halbe. Ziel dieser Treffen ist der kommunalpolitische Erfahrungsaustausch, sicher aber auch ein geselliges Miteinander.
Die Themen Schule, Energie, Tourismus, Stadtentwicklung bestimmten auch diesmal
die Gespräche.
Hier, wie dort, zwingen uns die gleichen schulischen Entwicklungen zum Handeln.
Rückgängige Schülerzahlen, zu kleine Klassenverbände und Inklusion sind die Herausforderungen. Die Schulstandorte immer da, wo es eben geht, zu halten war
die übereinstimmende Meinung!
Das Dach als Fläche zur Energiegewinnung wurde zum Thema. “Wie geht Schmallenberg mit diesem Thema in der Altstadt um?“ war die spannende Frage.
„ Die direkt einsehbaren Dachflächen halten wir von Photovoltaik und solar frei,
weniger oder gar nicht einsehbare Flächen können genutzt werden.“
„Tourismus ist unsere Erwerbsquelle schlechthin, attraktive Rahmenbedingungen zu schaffen war und ist unser erstrangiges Ziel“, so BM Halbe.
Zeitgemäße integrierte Stadt- und Dorfentwicklung sind Arbeitsschwerpunkte beider Städte, so war unschwer zu erkennen. Schmallenberg ist hier mit seinem Planungsamt für Stadtentwicklung, einer richtungsweisenden Altstadtsatzung und einem Gestaltungsbeirat sehr gut aufgestellt. Die aus diesem Amt heraus erarbeiteten Fördermittel stellen eine echte alternative zur Attendorner Gewerbesteuer dar! Der Gestaltungsbeirat als moderierendes Gremium zwischen Bürger und Verwaltung ist ein Erfolgsmodell.
Der mehrheitlich beschiedene CDU Antrag zum Haushalt 2012 zur Einrichtung einer Stelle „ integrierten Stadtentwicklung“ ist für uns Attendorner der richtige Ansatz, so unsere abermalige Erkenntnis. Dringend brauchen wir auch in Attendorn ein Stadtentwicklungskonzept. Die Entwicklungen im Bereich der Gräben und Wälle, der Altstadt und unseren Dörfern kann nicht allein von zeitlichen und gestalterischen Vorgaben einzelner Investoren abhängen. Ganzheitliche Planungen u.
Konzepte sind gefragt!
Die einstündige Rundfahrt durch das Industriegebiet Ennest, durch Attendorn bis
hin zum Automotive Center brachte staunende Anerkennung für die ansässigen Unternehmen. Der Hinweis von J.Jürgens auf in der Stadt verbleibende 12% der Gewerbesteuer, wurden mit „wir würden diese 12% gern nehmen“ kommentiert.
( um die JVA gab es kein ernshaftes Werben....)
Nach fünf Stunden und einem geselligen Stündchen im Hotel zur Post nahmen die
Schmallenberger Kurs auf die zweitschönste Stadt in Südwestfalen....“Beim nächsten Besuch nehmen wir uns unsere Dörfer vor“ , so CDU Vorsitzender H.G.Bette.