Die SPD bezieht sich bei ihren Äußerungen auf einem Zeitungsartikel vom Sa. den 19.01.13
in dem die CDU noch einmal die genaue Sachlage zum Thema „ Kreisel Bremger Weg „ erörtert hat. Leider wird dies bewusst nur lückenhaft wiedergegeben.
Ob sich die Anwohner des Bremger Weges über eine Ampelanlage und Wegfall einer weiteren Ampelanlage mit den verbundenen Konsequenzen mehr freuen werden, bleibt dann abzuwarten. Bei den Umsetzungsversuchen ihrer Anträge beruft sich die SPD allzu gerne auf Sicherheit und Aussagen der Verkehrskommission. In diesem Fall aber werden die Vorschläge der Experten nicht berücksichtigt. Selbst Verkehrsexperten innerhalb der SPD und UWG zweifeln die Aussagen der Experten der Verkehrskommission, Unfallkommission und Kreispolizeibehörde an, obwohl sich deren Darlegung auf Unfallstatistiken stützen!
Ich bezweifele, dass den Anwohnern des Bremger Weges klar verständlich mitgeteilt wurde, welche Konsequenzen die Baumaßnahme für sie haben wird und ob ihnen der Sachverhalt bezüglich der Unfallhäufigkeit bekannt ist. Die Hansestadt Attendorn ist verpflichtet, diesen neuralgischen Unfallschwerpunkt zu beseitigen.
Zum Thema Verschwendung von Steuermittel attestier ich der SPD bisher eine hohe Kompetenz, hier kennt sie sich wirklich aus. Sie sollte jedoch auch einmal die langfristigen Kosten und den Umweltaspekt einer Ampelanlage mit ins Kalkül einbeziehen. Die erheblich längeren Wartezeiten für die Verkehrsteilnehmer des Bremger Weges gegenüber eines Kreisverkehrs sind ebenso zu berücksichtigen wie auftretende Rückstaus und Geräuschbelästigungen durch die Ampelanlage.
Rolf Schöpf
Am Remmenstein 1
57439 Attendorn