CDU bezieht Stellung zum Thema Alter Bahnhof
Mit Verzögerungs- und Enthaltungstaktik werden wir unsere Hansestadt Attendorn nicht nach vorne bringen. Sechs Jahre lang wurde um den Bahnhof gestritten mit immer gleich bleibendem Resultat und ohne Erfolg. Ist es nicht von Nöten, auch im Rahmen der Fürsorgepflicht gegenüber den Akteuren, aber auch als Politiker, die das Wohl aller Bürger der Hansestadt Attendorn im Auge haben sollten, nun endlich diesem Bestreben ein neues ggf. einfacheres Ziel zu geben? Nun wird erneut um eine Verlängerung bzw. Herauszögerung der Entscheidungsfindung gestritten und das, obwohl jedem klar ist, dass salopp gesagt, dieser Vogel niemals fliegen wird.
Einstimmig wurde in einem Interfraktionellen Gespräch eine Entscheidungsfindung zum Ende des Jahres bzw. erstem Quartal 2016 angekündigt, - schon wieder hinfällig!Einstimmig wurde die Alte Post als Frequenzbringer gewünscht und gekauft, - auch schon wieder hinfällig?Nun kommen erneut „ Initiatoren“ die uns ohne entsprechende Vergleichbarkeit über eine Abwicklung solcher Objekte das Blaue vom Himmel reden und schon meint manch einer, dass ist des Rätsels Lösung. Nein, das ist sie nicht! Es liegen weiterhin keine verbindlichen Zahlen, keine Machbarkeitsstudie und keine gesicherte Finanzierung vor.Differenziert betrachtet besteht bei beiden Varianten die Möglichkeit den Alten Bahnhof als solchen zu erhalten. Der Unterschied liegt einzig darin, dass wenn die Maßnahmen von Variante II nicht fruchten, die Hansestadt Attendorn Ende des kommenden Jahres ohne Kulturzentrum dasteht.Nach unserer Einschätzung entsteht in der Bevölkerung die berechtigte Meinung, dass man ähnlich wie bei kleinen Kindern nur lange genug quengeln muss und dann wird man schließlich erhört. Dieser Eindruck sollte nicht noch bekräftigt werden.Leider hatten sowohl die SPD wie auch die UWG wieder einmal nicht den Mut, endlich für klare Verhältnisse zu sorgen um diesem in dieser Form nicht zu realisierendem Projekt ein Ende zu setzen. Vielmehr wird nun ein weiteres Jahr vertan, was uns bei der dringend notwendigen Entwicklung der Innenstadt ausbremst.