Aktuellles aus der Senioren Union

Hier finden Sie die Veranstaltungstermine der Senioren Union für das Jahr 2017!

Bericht über die Mehrtagesfahrt nach Leipzig (17.5.2017)
 

Attendorn. Leipzig war das Ziel der 4-Tages-Fahrt der CDU-Senioren-Union der Hansestadt in diesem Jahr. Nach einem längeren Zwischenstopp in Erfurt, bei dem die 47 Seniorinnen und Senioren die Gelegenheit hatten, die Altstadt mit Dom und Krämerbrücke zu besichtigen, erreichte die Gruppe am frühen Nachmittag Leipzig.Dort bekam man zunächst durch eine geführte Stadtrundfahrt einen groben Überblick über die Schönheiten der Stadt.

Eine ganztägige Fahrt führte die Attendornerinnen und Attendorner am nächsten Tag in die Stadt Naumburg, an der Einmündung der Unstrut in die Saale. Hier besuchten sie zunächst den Dom St. Peter und Paul, in dem die berühmte Figur „Uta von Naumburg“ beheimatet ist. Anschließend fuhr man weiter nach Freyburg, der Geburtsstadt von Turnvater Jahn und dem Zentrum des Weinbaus an der Unstrut.

Hier besichtigte die Gruppe die Rotkäppchen-Sektkellerei mit anschließender Verköstigung, bevor sie sich zum Abendessen zurück nach Leipzig aufmachte.Dort erwartete die Gruppe ein 3-Gang-Menue in der ältesten Gastwirtschaft der Stadt, dem durch Goethes „Faust“ literarisch verewigten „Auerbachs Keller“. Am dritten Tag hatten die Senioren und Seniorinnen Gelegenheit, Leipzig auf eigene Faust zu erkunden. Zuvor aber besichtigten sie das Leipziger Neuseenland und konnten sich ein Bild davon machen, wie es gelungen ist, aus dem Braunkohlerevier durch Renaturierung eine Wasserlandschaft zu gestalten, die ihres Gleichen sucht.

Auf der Rückfahrt machte die Attendornerinnen und Attendorner noch ein größere pause in Eisenach, wo man auf der Wartburg die Sonderausstellung „Luther und die Deutschen“ besuchte.                                                                                                                                                    khe


47 Mitglieder der Attendorner CDU-Senioren-Union besichtigten im Rahmen der diesjährigen 4-Tages-Fahrt nach Leipzig auch die Rotkäppchen-Sektkellerei

Foto: Karl-Hermann Ernst




Aktive Senioren in der Senioren Union (28.4.2017)
 

 

Attendorn. Gleich zwei Veranstaltungen hatte der Vorstand für die Mitglieder der CDU-Senioren-Union für den April in das Jahresprogramm genommen. Zum einen die Jahreshauptversammlung zu Anfang des Monat und zum anderen die Tagesfahrt nach Aachen.

Die Jahreshauptversammlung setzte dabei klare politische Akzente mit einem spannenden Vortrag von Landrat Frank Beckehoff über Aktuelles aus dem Kreishaus, wobei er besonders auf die Finanzen des Kreises einging. Er machte deutlich, wieso die Kreisumlage von Jahr zu Jahr wegen der Politik des Landes NRW zu Lasten der Kommunen steige und noch steigen werde, wenn sich in dieser Hinsicht nichts ändere. Mit Nachdruck kritisierte er auch die Schulpolitik der Landesregierung und setzte sich für den Erhalt der Förderschulen im Kreis Olpe ein.

Die beiden Polizeihauptkommissare Ralf Schnell und Martin Witzel, die sonst für die Präventivarbeit in Kindergärten und Grundschulen im Kreis zuständig sind, hatten diesmal ein etwas „reiferes Publikum“, das meist schon über 40 Jahre den Führerschein sein eigen nennt.

Unter der Überschrift „Sicher mobil im Alter“ berichteten sie anhand von Statistiken über die Verkehrssicherheit von Senioren.

Dabei thematisierten sie auch die altersbedingten Einschränkungen und der mögliche Einfluss von Medikamenten auf das Fahrverhalten von Senioren. Dieser humorvoll und kurzweilige Vortrag regte die Anwesenden zum Nachdenken über die eigene Verkehrstüchtigkeit an und wie man sie überprüfen könne.

Knapp eine Woche später machten sich rund 50 Seniorinnen und Senioren der CDU der Hansestadt auf den Weg nach Aachen, wo sie zunächst in einer Altstadt-Führung mit dieser „Europastadt“ bekannt gemacht wurden. Anschließend erlebten sie in einer Printen-Bäckerei, wie dieses typische Aachener Gebäck hergestellt wird und wie viele Sorten es davon gibt.

Die Fahrt schloss mit einem gemeinsamen Abendessen in Köln in Hellers Brauhaus.                                                                                      khe

Interessiert lauschten die fast 50 Attendornerinnen und Attendorner den Worten von Printen-Bäcker Klein

 



Attendorn.
Politik und eigenes Handeln standen im Mittelpunkt der letzten Versammlung der CDU Senioren-Union der Hansestadt in diesem Jahr. So konnte der stellvertretende Vorsitzende Klaus Böckeler zunächst den Vorsitzenden der Kreis CDU und Kandidaten für den Landtag NRW Jochen Ritter begrüßen.

 

Ritter, der in Attendorn am Rivius-Gymnasium sein Abitur gemacht hat, stellte sich persönlich in einem kurzen Lebenslauf vor, bevor er auf seine politische Pläne einging. Dabei verwies er auf die Notwendigkeit der besseren Entwicklung des ländlichen Raumes.

Die Schwerpunkte in seiner zukünftigen politischen Arbeit sollen Wirtschaft, Bildung und die innere Sicherheit sein und bleiben. Er wies in seinen Ausführung auf die seiner Meinung nach eklatanten Fehler der jetzigen Regierung hin und stellte ihnen gegenüber seine eigenen Vorstellungen und die der Landes-CDU.

Mit dem Hinweis auf die innere Sicherheit gab er gleich auch seinem „Nachredner“ den Stab in die Hand: Kriminalhauptkommissar Michael Klein von der Kreispolizei.

Dieser zeigte anhand von Statistiken, dass zwar insgesamt die Delikte zurück gegangen seien, gab aber trotzdem hilfreiche Tipps, um einem Überfall, einem Einbruch, Taschendieben und Trickbetrügereien zu entgehen.

Gerade in Bezug auf die Möglichkeiten, einem Einbruch vorzubeugen, wies er auf die persönliche Beratung vor Ort hin, zu der er nach terminlicher Vereinbarung gerne komme.

Zum Schluss erfuhren die rund 80 Seniorinnen und Senioren noch das vom Vorstand ausgearbeitete Programm für das nächste Jahr, verbunden mit dem Wunsch, dass auch dabei der Besuch so zahlreich wie in den vergangenen Jahren sei.                                                                                            khe


 

 

Kreisvorsitzender Jochen Ritter stellte sich und sein politisches Programm der CDU Senioren-Union Attendorn vor.


Heider: „Aufpassen, dass nicht das Verbrechen im Ferrari und die Polizisten in der Postkutsche fahren“
Traditionelle Herbstwanderung der CDU Senioren Union Attendorn

Dass die Attendorner CDU Senioren Union aktiv ist, zeigte sie einmal mehr bei ihrer traditionellen Herbstwanderung. Der Weg führte die rund 70 Teilnehmer von Grevenbrück durch das schöne Repetal nach Mecklinghausen. Neben den Gästen konnte der Vorsitzende Reinhard Henze am Ende der Wanderung im Hotel Schnepper auch politische Prominenz aus Attendorn und Berlin begrüßen.

 

Wolfgang Teipel, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Attendorn, nahm in seinen Ausführungen Bezug auf die letztjährige Auflage der Veranstaltung. „Vieles von dem, was ich Ihnen beim letzten Mal vorgetragen habe, ist mittlerweile umgesetzt."

Als Beispiele für die positive Entwicklung führte der Fraktionschef unter anderem die Parkpalette Feuerteich, den Kreisel am Ennester Tor und die derzeit im Bau befindlichen Straßenprojekte an. Aber auch heiße Eisen wie die Parksituation sprach der Christdemokrat an. Zudem machte Teipel deutlich, dass die CDU die zunehmende finanzielle Belastung Attendorns durch die rot-grüne Landesregierung strikt ablehnt.

Sebastian Ohm, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes, pflichtete Teipel uneingeschränkt bei. "Es kann nicht sein, dass wir uns in Attendorn kein Freibad leisten, wir aber durch die Abundanzumlage die Freibäder finanzklammer Städte im Ruhrgebiet, die über ihre Verhältnisse wirtschaften, mitfinanzieren", so Ohm.

Der Parteichef stimmte zudem auf die Wahlen im kommenden Jahr ein. Mit der Landtags- im Frühjahr und Bundestagswahl im Herbst stünden zwei enorm wichtige Urnengänge an. Die Attendorner CDU werde Jochen Ritter und Dr. Matthias Heider dabei voll unterstützen.

Ohm bedankte sich im Namen des CDU-Stadtverbandes bei Henze nicht nur für die Einladung, sondern auch dafür, dass die Mitglieder der Senioren Union sich politisch engagieren und die CDU aktiv unterstützen.

Im Zentrum des Berichts des CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Matthias Heider stand erwartungsgemäß die Flüchtlingspolitik. "Wir müssen das eine tun, ohne das andere zu lassen." Für Dr. Heider ist es nach wie vor wichtig, die Menschen aufzunehmen, die ernsthaft verfolgt werden. "Es ist aber genauso wichtig, den Bürgern Deutschlands den Schutz zu geben, den sie brauchen, um hier sicher leben zu können." Deshalb forderte er unter anderem eine bessere Ausstattung der Polizei: „Wir müssen aufpassen, dass nicht das Verbrechen im Ferrari und die Polizisten in der Postkutsche fahren."

Teil einer geordneten Flüchtlingspolitik sind seiner Auffassung nach auch geschützte Außengrenzen in Europa.

Insgesamt sieht der Abgeordnete Deutschland aber auf einem guten Weg. „Wir gehen ohne neue Schulden in die vor uns liegende Zeit“, so Heider. Das sei nicht selbstverständlich, sondern ein Verdienst der CDU-Finanzpolitik um Wolfgang Schäuble. "Das wird auch ihren Enkel zugutekommen", sagte er an die Adresse der Teilnehmer der Wanderung gerichtet. Trotzdem werde in Zukunft investiert. Heider erinnerte daran, dass alleine eine Milliarde Euro durch den vom Bund finanzierten Verkehrswegeplan in den Wahlkreis fließen, die dringend benötigt würden, um die Autobahn A45 sechsspurig ausbauen und marode Brücken reparieren zu können.

 

Attendorns CDU-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Teipel, stellv. Fraktionsvorsitzender Rolf Schöpf, Chef der CDU Senioren Union Reinhard Henze, Matthias Heider, CDU-Chef Sebastian Ohm


Tagesausflug der Senioren Union (28.9.2016)
Ihre letzte Tagesfahrt für dieses Jahr unternahm die CDU-Senioren-Union der Hansestadt am vergangenen Dienstag an den Rhein. Die 46 Attendornerinnen und Attendorner besuchten zunächst das Kloster Eberbach in der Nähe von Eltville.Die für seinen Weinbau berühmte Zisterzienserabtei, die heute dem Land Hessen gehört, zählt mit seinen romanischen und frühgotischen Bauten zu den bedeutendsten Kulturdenkmaler Europas. Die im Original erhaltenen Bauten besitzen eine besonders künstlerische Qualität, was auch dazu führte, dass im Winter 1985/86 fast alle Innenaufnahmen zum Film „Im Namen der Rose“ hier gedreht wurden.Nach der ausführlichen Besichtigung ging es in die Altstadt des kleinen Städtchens Eltville, wo man sich für den Nachmittag in der Drosselgasse zu Rüdesheim stärkte. Zuvor machten die Seniorinnen und Senioren noch einen kurzen Halt am Niederwalddenkmal, das sie mit seiner stattlichen Größe von immerhin nahezu 40 Meter sehr imponierte. Es erinnert an die Einigung des deutschen Reiches 1871 nach dem Krieg gegen Frankreich – ähnlich wie die Siegessäule in Attendorn. Dabei diskutierte man darüber, ob die eingravierten Worte von der „Wacht am Rhein“ heute nicht als rechtsradikal angesehen würden. Von dort oben hatten die Attendorner bei blauem Himmel einen fantastischen Blick über die Rüdesheimer Weinberge und das Rheintal.Doch dann war es genug mit dem kulturellen Teil der Fahrt: man ließ den Nachmittag bei einem Schoppen Wein in einem der vielen Weinlokale in der Drosselgasse ausklingen, bevor man sich wieder auf den Heimweg in die Heimat machte.                                                                                        khe

 

Die 46 Seniorinnen und Senioren der CDU-Senioren-Union besichtigten auch das UNESCO Kulturerbe Niederwalddenkmal oberhalb von Rüdesheim am Rhein


Senioren Union bei Viega (13.7.2016)

Dass sich die Mitglieder der CDU-Senioren-Union der Hansestadt nicht nur für gemeinsame Wanderungen und Fahrten interessieren, zeigte der vergangene Montagnachmittag. Rund 80 Seniorinnen und Senioren waren der Einladung zu einem Besuch des Ennester Werkes der Viega GmbH & Co. KG gefolgt. Dort wurde ihnen zunächst eine kleine Anzahl der circa 17 000 Produkte gezeigt, die Viega herstellt. Dabei wurde besonders das Pressverfahren bei Rohrverbindungen erläutert, das das Zeit aufwändigere Schweißen in diesem Bereich abgelöst hat.

Beim Rundgang durch die verschiedensten Betriebshallen folgten die Gäste dem Lauf einer Produktion von der Form bis hin zur Lagerung und dem Packen von Paletten und der Verbringung auf die LKWs. Wie im Fluge vergingen so fast zwei Stunden, in denen die Besucherinnen und Besucher viel Neues aus dem Arbeitsleben erfuhren, aber auch dass die Firma Viega inzwischen weltweit bekannt ist und ihre Produkte überall auf den sieben Kontinenten verkauft. So erfuhren sie auch, dass in einem Neubau eines Kreuzfahrtschiffes inzwischen rund 370 000 Teile aus der Viega-Produktion verbaut werden.                                                                                    khe

 

Foto:

Rund 80 Seniorinnen und Senioren der CDU-Senioren-Union Attendorns besuchten das Werk der Firma Viega in Ennest


 

Foto:

Rund 80 Seniorinnen und Senioren der CDU-Senioren-Union Attendorns besuchten das Werk der Firma Viega in Ennest


Senioren Union erneut unterwegs
Entdeckertour im Norden Deutschlands (4.6.2016)

 

 

Der Großraum Bremen war in diesem Jahr das Ziel der 4-Tages-Fahrt der CDU-Seniorenunion der Hansestadt. Bereits auf der Fahrt dorthin legten die fast 50 Seniorinnen und Senioren einen Stopp in Papenburg ein. Dort besichtigte man zunächst die Meyer-Werft, um sich dann von dem 2-stündigen Besichtigungsgang in dem malerischen Städtchen zu erholen. Am späten Nachmittag erreichte die Gruppe dann ihr Hotel inmitten der Altstadt von Bremen.

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen von Bremerhaven. Dort unternahm man zunächst eine Rundfahrt durch die Überseehäfen, bevor man sich entweder dem Klimahaus oder dem Deutschen Auswandererhaus widmete.

Am dritten Tag „erfuhren“ und „erwanderten“ sich die Attendorner die Freie Hansestadt Bremen in ihrer ganzen Pracht. Dabei bewunderte man besonders das Schnoorviertel, ein Altstadtviertel wie aus dem Bilderbuch.

Am Nachmittag wurde es dann politisch. Nachdem die Gruppe das Rathaus der Stadt besichtigt hatte, folgte sie der Einladung der CDU-Seniorenunion und der CDU-Bürgerschaftsfraktion zu einem Besuch des „Bremischen Bürgerhauses“, dem Landtag des Landes Bremen.

Dabei erläuterte der Fraktionsvorsitzende der oppositionellen CDU-Fraktion, Dr. Thomas vom Bruch, unterstützt durch den Vorsitzenden der Bremer Senioren-Union, Wedige von der Schulenburg, im Plenarsaal die Besonderheiten der bremischen Politik mit ihrer Landes- und gleichzeitig Kommunalpolitik. In der sich anschließenden Diskussion konnten die Hanseaten aus Attendorn mit ihren Teilnehmerzahlen bei den Veranstaltungen deutlich gegenüber den Hanseaten aus Bremen punkten. Der Attendorner Vorsitzende Reinhard Henze dankte zum Abschluss den beiden Herren für ihre Einladung und sprach unter dem Beifall „seiner“ Gruppe eine Gegeneinladung aus.

Um die Rückfahrt von Hansestadt zu Hansestadt nicht zu eintönig werden zu lassen, besuchten die Attendorner zunächst noch das kleine Künstlerdorf Worpswede, das man sich erwanderte, bevor man sich auf die Rückreise bei strömenden Regen machte.                                                                khe



 

Im Plenarsaal der Bremer Bürgerschaft lauschten die Attendorner den Ausführungen des CDU-Fraktionsvorsitzenden Dr. Thomas vom Bruch über die politische Situation in Bremen und deren Besonderheiten


 

Rund um das Rednerpult des Plenarsaales der Bremer Bürgerschaft: die Hanseaten aus Attendorn mit ihren Gastgebern

 


Vorstand der Senioren Union in Monheim
Konstruktiver Austausch (4.5.2016)

 

Zu einem Gedankenaustausch trafen sich am vergangenen Dienstagnachmittag die Vorstandsmitglieder der CDU-Senioren-Union der Hansestadt mit dem Vorstand der Senioren-Union in Monheim am Rhein. Nach der offiziellen Begrüßung der Attendorner durch die Vorsitzende Ursula Klomp führte Stadtverordneter Karl König die Gruppe durch die Stadt und erläuterte dabei in humorvoller Weise die Stadtgeschichte und den Ausblick auf die Zukunft.

Dabei konnten die Attendorner unter anderem erleben, wie ein harmonisches Miteinander der Autofahrer und Fußgänger in der verkehrsberuhigten Zone im Stadtkern reibungslos verläuft.

Im Anschluss an den rund zweistündigen Stadtrundgang klang der Nachmittag bei einem gemeinsamen gemütlichen Beisammensein in einem Restaurant direkt am Rhein aus. Dabei wurden gemeinsame Ziele aber auch die Unterschiede der beiden Senioren-Unionen eingehend besprochen. Da gab es für beide Seiten manche Anregungen und Tipps. Der Attendorner Vorsitzende Reinhard Henze überreichte dabei den Vorstandsmitgliedern aus Monheim je eine Schachtel „Iserköppe“, wobei er den Begriff mit einem kurzen geschichtlichen Rückblick erläuterte.

Beide Vorstände waren sich abschließend einige, dass ein solches Treffen bald wiederholt werden sollt.                                                                          khe


 Gemeinsam stellten sich die Vorstandsmitglieder der Senioren-Unionen aus Attendorn und Monheim vor der Marienburg dem Fotografen

 

 


Senioren Union unterwegs
Tagesfahrt nach Bad Berleburg (29.4.2016)

 

Mit Humor nahmen es die rund 40 Mitglieder der CDU-Senioren-Union als sie sich am vergangenen Dienstagmorgen bei leichtem Schneefall zu der jährlichen Frühlings-Tagesfahrt aufmachten. Während bei der Winterwanderung am 17. Februar fast frühlingshafte Temperaturen herrschten, musste man sich für die Fahrt nach Bad Berleburg, Raumland und Schanze doch recht warm anziehen: es wurde eine Fahrt in den Winter.

 

Zunächst ging die Fahrt durch die schneebedeckten Wälder zum Schloss in Bad Berleburg. Bei der Führung durch das Gebäude, das eines der wenigen Schlösser in Deutschland ist, das seit vielen Generationen von der gräflichen Familie zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg bewohnt wird, konnten sich die Teilnehmer noch einmal richtig aufwärmen, bevor es bei heftiger werdenden Schneefall nach draußen in den Schlosspark mit seinem uralten Baumbestand und anschließend in die Berleburger Altstadt ging.

Nach einer weiteren Aufwärmphase in Form der Mittagspause ging es weiter nach Raumland, wo die Gruppe das Schieferschaubergwerk Grube Delle besichtigte. Bei einer Temperatur von 6 Grad Celsius wurde ihr die geologische Entstehung des Schiefers und der Kräfte zehrende Abbau vor Ort erklärt.  Die Anfänge des Schieferabbaus reichen dort mehr als 450 Jahre zurück. In seiner Blütezeit fanden in den bis zu 12 Gruben in und um Raumland rund 450 Beschäftigte über Generationen hinweg Brot und Arbeit.Gezeigt wurde den Seniorinnen und Senioren auch die Weiterverarbeitung zu Dach- und Wandschiefer in reiner Handarbeit, wie es früher einmal gemacht wurde.

Bevor sich die Attendorner wieder auf den Rückweg in die Hansestadt machten, kehrten sie noch ein in der mit rund 10 cm Neuschnee verschneiten Skihütte Schanze zu einem gemütlichen Beisammensein.                     khe

 

Aufmerksam lauschten die Attendorner den Ausführungen über den Abbau des Schiefers in der Grube Delle in Raumland

 

CDU Senioren-Union Attendorn

 

 

 Die Senioren-Union ist die jüngste Vereinigung der CDU Deutschlands. Sie wurde - im Gegensatz zur Jungen Union, Frauen Union, CDA und CDU-Mittelstandsvereinigung, die es schon seit der Nachkriegszeit gibt - erst 1988 gegründet. Bundesweit hat die Senioren-Union 56.000 zahlende Mitglieder und 360 Kreisvereinigungen. Auch in Attendorn bietet die Senioren-Union Ihnen ein vielfältiges Angebot:

  • Teil einer großen politischen Familie
  • Kulturelle und gesellige Veranstaltungen
  • Veranstaltungen zu aktuellen politischen Fragen
  • Studienreisen mit Reiseveranstaltern ins In- und Ausland

Was wollen wir?

Die Senioren-Union will an der politischen Meinungs- und Willensbildung in der CDU und in der älteren Generation mitwirken und für die besonderen Anliegen der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger eintreten. Wir wollen nicht nur Politik für ältere Menschen machen, sondern mit ihnen. Die Kompetenz und Erfahrung älterer Menschen in vielen Bereichen des Lebens klar und nutzbar machen – das ist unser Ziel.
 

Jahreshauptversammlung

Offensichtlich waren die Mitglieder in Attendorn mit der Arbeit ihres Vorstandes sehr zufrieden. Denn auf der Jahreshauptversammlung im Januar wurden alle bisherigen Amtsinhaber von den rund 70 Anwesenden einstimmig wiedergewählt: Reinhard Henze als Vorsitzender, seine Stellvertreterin Anne Scharpegge und Angela Wurm als Schriftführerin. In das neue Amt als 2. Stellvertreter wählte die Versammlung den bisherigen Beisitzer Klaus Böckeler.

Während Roswitha Remberg, Maria Reuber und Karl-Hermann Ernst in ihren Ämtern bestätigt wurden, wählten die Mitglieder drei neue Beisitzer in ihr Amt: Adelheid Krumbholz, Bernd Pieper und Herbert Schmitz. Nicht mehr für das Amt eines Beisitzers kandidierten Felizitas Quinke und Ulrich Lingemann. Beide wurden von Reinhard Henze mit einem kleinen Geschenk und einem großen Dank für die langjährige Tätigkeit im Vorstand der Senioren-Union der Hansestadt verabschiedet. „Im neuen Vorstand ist das gesamte Stadtgebiet vertreten“, betonte Vorsitzender Reinhard Henze.

 Im Rahmen der Jahreshauptversammlung berichtete Stadtarchivar Otto Höffer über seine Arbeit im „Gedächtnis der Stadt“, wie er es ausdrückte. Mit eindrucksvollen Bildern zeigte er auch bisher unveröffentlichte „Schätzchen“ des Stadtarchivs.

Er verblüffte die Anwesenden mit der Mitteilung, dass er nicht nur die alten Akten der Stadt verwalte, sondern auch Herr über Karten, 30 000 Fotos und die Zeitungen seit 1848 ist. Außerdem vervollständige er das Archiv, dass durch den Stadtbrand 1783 nahezu vollständig vernichtet worden war, durch Funde im Archiv des Freiherrn von Fürstenberg in Herdringen.

Im Anschluss gab Anne Scharpegge einen Jahresrückblick über die Aktivitäten der Senioren-Union im Jahr 2015. Abgerundet wurde die Versammlung durch eine phantastische Fotoschau von Karl-Hermann Ernst: Fotos aus den Jahren 2014 und 2015 dokumentierten die Veranstaltungen, Reisen und Begegnungen unserer aktiven Attendorner Senioren.

 Wie wird man Mitglied?

Mitglied kann jeder werden, der das 60. Lebensjahr erreicht hat. Die CDU-Mitgliedschaft ist für eine Mitgliedschaft in der Senioren-Union nicht zwingend erforderlich.

Sie werden gebraucht, werden Sie Mitglied!

 

Foto:

Der neue geschäftsführende Vorstand der Senioren-Union in Attendorn: Vorsitzender Reinhard Henze, Schriftführerin Angela Wurm, 1. Stellvertreterin Anne Scharpegge und 2. Stellvertreter Klaus Böckeler (von links).

Foto: Karl-Hermann Ernst





Attendorn.
50 Seniorinnen und Senioren der CDU der Hansestadt nahmen die Gelegenheit einer Tagesfahrt der Senioren-Union wahr und machten sich am vergangenen Dienstag auf die Reise nach Koblenz. Dort angekommen bestiegen sie zunächst einen „Rheindampfer“, um vom Rhein aus Koblenz und umliegende Ortschaften, das Deutsche Eck sowie zahlreiche Burgen und Kapellen zu betrachten.

 

Gestärkt durch ein reichliches Mittagessen machte sich die Gruppe dann auf zu einer Stadtführung, bei der sie die ganze Stadtentwicklung seit der Römerzeit sehen konnten.

Bevor man sich wieder auf die Heimfahrt machte, besuchten die Attendorner noch die Festung Ehrenbreitstein auf dem Felssporn hoch über dem Zusammenfluss von Rhein und Mosel mit seinem fantastischen Panoramablick auf das Deutsche Eck und die Rhein- und Moseltäler.                                                                                      

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