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Neuigkeiten
27.01.2017, 19:51 Uhr
CDU bezieht Stellung zu Attendorner Themen
Fraktionsvorsitzende erläutern Ziele
Der CDU-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Teipel und sein Stellvertreter Roilf Schöpf trafen sich zu einem Pressegespräch mit den Redakteuren der lokalen Zeitung.

In Attendorn bleibt kaum ein Stein auf dem anderen, und einige Steine sind besonders groß. Alte Post, Bahnhof, Kino und die Zukunft der Wasserstraße sind Themen, die finanzielles Engagement der Stadt erfordern. Ein paar ziemliche Brocken, die auch eine Stadt wie Attendorn an ihre Grenzen führen kann, denn Beschlossenes wie das Innenstadtentwicklungskonzept und Fernholte sind ja noch nicht abgewickelt.

Die CDU formuliert Prioritäten: „Wir wollen“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Teipel, „dass die Wasserstraße eine hochwertige Einkaufstraße wird. Deswegen ist es dringend, dass am Eingang zur Wasserstraße Parkflächen angelegt werden. Ob auf dem Esslinger-Gelände oder einem anderen Grundstück sei dahin gestellt.“ Die hohe Priorität, die die CDU der Wasserstraße beimisst, entspringt der Sorge um den Einzelhandel in Attendorn. Die durch den vergleichsweise strengen Winter verlängerte Bauphase der Ennester Straße bringt Händler an den Rand ihrer Möglichkeiten. „Wir müssen etwas dafür tun“,  sagt Rolf Schöpf, „dass die Kaufkraft in Attendorn bleibt. Ein Patentrezept haben wir nicht, aber sicher ist, wir brauchen attraktive Geschäfte. Ohne die bräuchten wir die Infrastruktur nicht.“

„Wir verlangen der Bevölkerung  einiges ab, das wissen wir“, ergänzt Wolfgang Teipel, „richten aber trotzdem eine Appell an die Attendorner, in dieser schwierigen Phase die Kaufkraft in der Stadt zu lassen.“

Zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt gehört für die CDU auch die alte Post, die im Erdgeschoss Platz für Gastronomie bieten soll. Ein solches Angebot gehört für Rolf Schöpf ebenfalls zu einer funktionierenden Infrastruktur wie ein Kino: „Ganz klar“, sagt er, „wir wollen das Kino.

Denn hier greift ein Rad ins andere. Betreiber einer Gastronomie, die für Attendorn erst noch gewonnen werden sollen, interessieren sich dafür, welche Angebote die Stadt zu bieten hat, um die Leute abends in die Stadt zu locken. Ein Kino ist ein starkes Argument.

Ebenfalls auf dem Radar hat die Union den Bahnhof, aber mit anderem zeitlichen Horizont. „2018 Planung, 2019 Beginn einer Umsetzung“, sagt Rolf Schöpf, dem wichtig ist, dass die Stadt die Sache jetzt in eigener Regie betreibt. Klar ist: Auch  ein Jugendzentrum und Bürgerhaus gibt es nicht umsonst. „Die Politik muss Position beziehen und sagen, was uns die Sache wert ist“, so Teipel. Wichtig sei ihm, dass der Bahnhof erhalten bleibe als ein Gebäude, „von dem die Industrialisierung ausgegangen ist, die Attendorn den Wohlstand gebracht hat.“