
| Bruno Droste zur Entscheidung Jugendamt |
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| Aktuelles |
| Mittwoch, den 02. Dezember 2009 um 18:47 Uhr |
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Die CDU hatte bei der Entscheidung, ein eigenes städt. Jugendamt einzurichten, drei Voraussetzungen genannt: 1. Es muss qualitativ besser sein, 2. es muss kostengünstiger sein, 3. es darf die Existenz des Kreises Olpe nicht in Frage stellen. Zum Zeitpunkt der Entscheidung war, wie heute die qualitative Verbesserung durch nichts zu belegen, da keine Erfahrungen vorlagen. Die Qualität des Kreisjugendamtes wurde von uns nicht in Frage gestellt, aber man kann ja vielleicht einiges noch besser machen. Die Kosten für die Stadt Attendorn sollten sich um bis zu 2,3 Mio. € verringern. Der Landrat sah den Kreis Olpe nicht gefährdet. Vor diesem Hintergrund stimmte die CDU zu. Im November 2009 hatte sich eine ganz neue Entwicklung ergeben: Die Stadt Attendorn hat ganz erhebliche Einnahmerückgänge. Ein städt. Jugendamt würde nicht um 2,3 Mio. € entlasten, sondern um 2,25 Mio. € belasten. Das ist vor dem Hintergrund der Entwicklung unverantwortlich. Daher ist für die CDU die Einrichtung eines eigenen Jugendamtes derzeit abzulehnen. Die freiwilligen Leistungen für kulturellen, sportlichen und auf anderen Feldern tätige Vereine müssen gekürzt werden, die Zuwendungen an Bildungseinrichtungen werden gekürzt, die Zuwendungen zu den Ganztagseinrichtungen in den Schulen sind nur mit Mühe zu halten. Es muss alles getan werden, um ein Haushaltssicherungskonzept zu vermeiden, was Steuererhöhungen und weitere Kürzungen freiwilliger Leistungen mit sich bringen würde. Da wäre es fatal, eine kompetent arbeitende Einrichtung des Kreises durch ein eigenständiges kostenintensives Jugendamt zu ersetzen. |
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