
| Gedanken zum Jahreswechsel 2009/2010 |
|
|
| Aktuelles |
| Samstag, den 09. Januar 2010 um 10:59 Uhr |
|
Theo Kruse MdL und Kreisvorsitzender
Unsere Gesellschaft ist in vielen Bereichen damit beschäftigt, die Folgeschäden dieser Entwicklung zu bekämpfen, wie Hemmungslosigkeit, Verwahrlosung und Orientierungslosigkeit. Der Staat - und zwar auf jeder Ebene - darf den Bürgern nicht vorgaukeln, er könne Krisensituationen alleine beherrschen. Notwendig ist die Neuausrichtung der sozialen Marktwirtschaft. Dies geht nicht von heute auf morgen. Der Grundsatz "Erarbeiten kommt vor Verteilen" muss wieder Maßstab werden. Die Ausgestaltung und auch Weiterentwicklung des Sozialstaates sind mehr als je zuvor zentrale Themen. Die Krisen werfen neue Fragen auf und führen zu neuen Chancen. So hat die Finanzkrise zu einer neuen Wertedebatte geführt. Es beginnt eine Auseinandersetzung über den Unterschied von Lebensstandard und Lebensqualität. Die tieferen Ursachen dieser Krise sind ja Wertvorstellungen, Leitbilder und Lebensstile. Zu den großen Aufgaben zählen die Auswirkungen der demographischen Entwicklung. Diese verändert unser Land von innen her, in den sozialen Strukturen, in den sozialen Netzen. Deswegen brauchen wir eine neue Qualität der Kultur der Verantwortung - für uns selbst, für die Mitmenschen, für das Gemeinwesen und für die Nachkommen. Woher nimmt ein Volk die Kraft, sich so zu verhalten, wie Eltern, die um der Zukunft ihrer Kinder willen auf das eine oder andere verzichten?
Dies wird nur auf der Basis von christlichen Wertvorstellungen gelingen, einem Bild von Menschen, das keine Unterscheidung kennt nach Alter, Rasse, Leistungsfähigkeit oder anderen Kriterien und das unabhängig ist von der Religionszugehörigkeit. Die Beachtung des christlichen Menschenbildes ist eine wertegebundene Politik und mit dem Materialismus nicht vereinbar. Ohne einen starken Staat wird die Gesellschaft auseinanderfallen. Dies ist ein Staat, der sich auf seine Kernaufgaben konzentriert - und das heißt, elementare Sicherheiten zu garantieren und Chancen zu eröffnen. Auf diesen solidarischen Staat sollen sich auch unsere Kinder und Enkel noch verlassen können. Diese Politik der neuen Sicherheit heißt nicht immer mehr staatliche Umverteilung, sondern setzt große gesellschaftliche Anstrengungen voraus. Sie erfordert von den Menschen mehr Eigeninitiative, Eigenvorsorge und Selbstverantwortung. Aber sie bietet eine Lebensperspektive, die frei von Willkür und Existenzangst ist. Wir haben im Kreis Olpe, in unserer sauerländischen Heimat, alle Chancen, gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Mit unseren starken Familienunternehmen aus Handwerk und Mittelstand, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind und dem vielfältigen ehrenamtlichen Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger werden wir unseren Beitrag leisten, damit die Region Südsauerland stabil und wetterfest bleibt. Mit Kraft und Beharrlichkeit können wir die Herausforderungen bewältigen. Hierzu gehört auch, dass die Menschen die politische Arbeit begleiten, beginnend in der dörflichen Gemeinschaft und auf der kommunalen Ebene, Anregungen geben und Korrekturen einfordern und bei Wahlen mitmachen.
Theo Kruse MdL
Kreisvorsitzender der CDU des Kreises Olpe Kreisgeschäftsstelle: Postfach 1223, 57442 Olpe Tel.: 02761/3046 Martinstraße 49, 57462 Olpe Fax: 02761/3181 e-mail:
|
![]()
08.03.2010 - 17.00h APU, Rathaus
09.03.2010 - 17.00h ABL, Rathaus
10.03.2010 - 17.00h HA, Rathaus
09.03.2010 - 19.00h Frauen-Union
Vorstandssitzung
11.03.2010 - 20.00h Stadthalle Konzert der Big Band der Bundeswehr
Veranst. Mutter-Kind-Hilfe e.V. Kreis Olpe
12.03.2010 - 18.30 Uhr Kreisparteitag, Oberveischede
23.03.2010 - 18.30h Fraktion
Hotel zur Post, Attendorn
24.03.2010 - 17.00h Rat
22.03.2010 - Frauen-Union
Veranstaltung zum Thema Organspende mit Dr. Wintergalen