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Unionsbrief

Bruno Droste zu Stadtwerke Attendorn Drucken E-Mail
Aktuelles
Donnerstag, den 10. Juni 2010 um 12:18 Uhr

Beim Lesen der SPD-Presseerklärung in der Westfalenpost vom 09. 06. 10 müssen sich die Stadtverordneten von CDU, FDP, GRÜNEN/Bündnis 90 und UWG verwundert die Augen gerieben haben. Da fordert die SPD die Ergebnisoffenheit einer Machbarkeitsstudie über die Zukunft der Stadtwerke Attendorn. In der Sitzung des Rates am 25. März wurde gegen 6 Stimmen und zwei Enthaltungen aus der SPD von allen Mitgliedern der CDU , der FDP, der Grünen und der UWG Folgendes beschlossen: ( Auszug aus dem Protokoll):

 ...Die Geschäftsführungen der Gesellschaften und die Vertreter der drei Unternehmen Stadtwerke Attendorn, Stadtwerke Olpe und Lister-und Lennekraftwerke empfehlen daher, eine ergebnisoffene Machbarkeitsstudie erstellen zu lassen, mit dem Ziel, feststellen zu lassen, ob es sinnvoll ist, eine gemeinsame Gesellschaft zu gründen. Der Vertreter der Stadt Attendorn wird beauftragt, in der Gesellschafterversammlung der Stadtwerke Attendorn GmbH ein Votum für die Erteilung eines entsprechenden Auftrages abzugeben.“

 

 

Den Antrag auf Ergebnisoffenheit hatte Herr Kühr ( FDP) gestellt. Dieser wurde von allen außer großen Teilen der SPD begrüßt. Nun, 10 Wochen später hat auch die SPD die Richtigkeit erkannt. Spät, aber immerhin!!

Für die SPD heißt ergebnisoffen laut Pressebericht, dass „ am Ende sowohl eine Fusion als auch eine verstärkte Kooperation der drei Partner ohne Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft oder die Beibehaltung des jetzigen Zustandes infrage kommen“. Dazu wiederum ein Auszug aus dem Protokoll vom 25. März: „ Unter Bezugnahme auf den Antrag des Stadtverordneten Kühr stellte er

( Droste CDU ) fest, die „ Ergebnisoffenheit “ der Machbarkeitsstudie solle s. E. auch so verstanden werden, dass, sofern der Gutachter an einer Stelle erkenne, dass sich eine Zusammenarbeit zwischen den genannten drei Unternehmen nicht empfehle, die Bemühungen an genau dieser Stelle abgebrochen werden sollten.“

Die ebenfalls gereifte Erkenntnis, dass es „der SPD darauf ankommt, dass Bürger günstig mit Gas, Wasser und Strom versorgt werden“ ( WP), war für uns von Beginn der Diskussion selbstverständliches Ziel des Vorgehens. Welch anderen Grund sollte das Handeln haben?!

Alles das hat die SPD nun endlich auch verstanden, wie ihr Pressebericht verdeutlicht. Dazu war jedoch erst ein heftiger Sturm im Wasserglas erforderlich.

Bruno Droste

 

 

 

 

weitere Daten siehe Aktuelle Termine

 

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